Wix und Squarespace: schnell gestartet, schnell an Grenzen
Wix Business Plan kostet $16 pro Monat. Fur ein kleines Unternehmen, das online sichtbar sein will ohne technisches Wissen, ist das ein vernunftiger Einstieg. Der Editor funktioniert per Drag-and-Drop, du brauchst keinen Entwickler und bist innerhalb einer Stunde live.
Die Einschrankung ist die Ladezeit. Wix-Seiten laufen auf gemeinsamer Infrastruktur mit viel JavaScript. Google PageSpeed bringt Wix-Seiten typischerweise nicht uber 70, wahrend eine gut gebaute Next.js-Seite konstant uber 95 punktet. Dieser Unterschied ubertragt sich auf die Ranking-Position.
Du bist auch an Wix gebunden. Deine Inhalte, dein Design und deine Domain-Konfiguration befinden sich in deren System. Ein Export auf eine andere Plattform ist praktisch unmoglich. Das ist kein Problem, solange du zufrieden bist, begrenzt aber deine Optionen, wenn du spater wachsen willst.
Mein ehrlicher Rat: Wahle Wix, wenn dein Budget knapp ist, deine Seite einfach bleibt und du Inhalte selbst verwalten willst. Fur eine Visitenkarte mit drei Seiten ist es eine legitime Wahl.
WordPress: flexibel, aber du verwaltest alles selbst
WordPress betreibt rund 40% des Internets. Das hat seinen Grund: Es ist Open Source, es gibt Tausende von Themes und Plugins, und du kannst fast alles bauen was du willst. Aber dieses 'fast alles' hat eine Kehrseite.
Eine Standard-WordPress-Installation mit einem Premium-Theme (50$ einmalig) und gutem Hosting (10-20$ pro Monat) ist erschwinglich. Aber du bist selbst fur Updates von WordPress Core, Themes und Plugins verantwortlich. Verpasst du ein Update, gehst du Sicherheitsrisiken ein.
Lasst du eine Agentur eine WordPress-Seite bauen, zahlst du in der Regel zwischen 3.000 und 10.000 Euro fur ein individuelles Theme, danach monatlich fur Verwaltung. Die Seite gehort dir, aber das Wissen zur Pflege sitzt bei der Agentur.
Mein ehrlicher Rat: WordPress ist eine gute Wahl, wenn du viele Inhalte veroffentlichst, technisch versiert genug bist fur Updates, oder eine grosse Seite mit vielen Plugin-Anpassungen willst. Fur kleine Seiten oder Unternehmer ohne technischen Hintergrund ist der Aufwand erheblich.
Eine traditionelle Webagentur: personlich, aber teuer
Agenturen liefern Design, Strategie und Technik in einem Paket. Du hast einen Ansprechpartner, musst nichts selbst bauen und bekommst ein professionelles Endprodukt. Das hat Wert, besonders fur Unternehmen die schnell skalieren oder komplexe Integrationen benotigen.
Der Preis ist hoch. Eine Agentur verlangt fur eine Standard-Unternehmenswebsite schnell 5.000 bis 15.000 Euro. Danach zahlst du monatlich fur Hosting, Verwaltung und Anpassungen. Das ist realistisch fur Unternehmen mit Budget, aber zu schwer fur die meisten KMU-Unternehmer.
Agenturen arbeiten auch mit mehreren Kunden gleichzeitig. Du bist eines von zehn oder zwanzig laufenden Projekten. Reaktionszeiten fur Anpassungen sind langer und du bist von der Planung anderer abhangig.
Mein ehrlicher Rat: Eine Agentur ist sinnvoll bei grossen Projekten, wenn du gleichzeitig mehrere Spezialisten brauchst, oder wenn interne Kapazitat vollstandig fehlt. Fur kleinere Projekte ist es schwerer als notig.
Mein Ansatz: individuelles Next.js, ohne Agentur-Overhead
Ich baue Websites mit Next.js, einem React-Framework das von Unternehmen wie Netflix und Vercel verwendet wird. Das Ergebnis ist eine statisch generierte oder server-seitige Seite, die konstant uber 95 auf Google Lighthouse punktet.
Du zahlst einmalig fur den Bau, dann eine feste monatliche Gebur fur Hosting und Verwaltung. Diese Gebur ist niedriger als ein Agentur-Retainer, weil ich keine Account-Manager, Projektmanager oder Designer habe, die an deiner Rechnung mitwirken.
Du besitzt den Code. Wenn du spater zu einem anderen System oder Entwickler wechseln willst, nimmst du alles mit. Kein Lock-in, keine Abhangigkeit von meinen Plattformen.
Ich bin ehrlich uber das was ich nicht tue: keine grossen Teams, keine Offline-Kampagnen. Ich konzentriere mich auf Next.js-Websites fur Unternehmer und kleinere Firmen, die Geschwindigkeit und Auffindbarkeit ernst nehmen.
Wann welche Option passt
Vier Profile, vier ehrliche Empfehlungen.
Startender Unternehmer, knappes Budget
Beginne mit Wix. Es ist gunstig, funktioniert schnell und gibt dir Kontrolle uber deine eigenen Inhalte. Wechsle spater, wenn deine Seite zu begrenzt wird.
Blogger oder Wissensunternehmen mit vielen Inhalten
WordPress ist logisch. Das Content-Management ist ausgereift, es gibt gute SEO-Plugins und du hast volle Kontrolle uber deinen Veroffenlichungsfluss.
KMU-Unternehmer der gefunden werden will
Ich kann helfen. Eine schnelle Next.js-Seite mit solider SEO-Grundlage, ohne Agentur-Overhead und mit direkter Kommunikation.
Wachsendes Unternehmen mit komplexen Integrationen
Eine Agentur passt besser. Du brauchst gleichzeitig mehrere Disziplinen, und die Grosse rechtfertigt das Budget.